Hydraulischer Abgleich
Mit dem „Hydraulischen Abgleich bei Heizungsanlagen“ werden die Wasservolumenströme von Heizungsanlagen auf den entsprechenden Wärmebedarf angepasst.
Da Wasser stets den Weg des geringsten Widerstandes sucht, fließt das Heizungswasser auf kürzesten Weg zurück zur Heizquelle. In der Regel bedeutet das, dass das Wasser von dem der Umwälzpumpe am nächsten gelegenen Heizkörper zurückfließt.
Die Folge ist, dass die Heizkörper ungleich mit Wärme versorgt werden. Davon sind die fern der Heizquelle oder hydraulisch ungünstig gelegenen Heizkörper oft am stärksten betroffen.
Das Ergebnis sind falsch beheizte Räume (nicht ausreichend beheizt oder überheizt).
Die hydraulische Einregulierung erzeugt gleiche Wasserwiderstände und behebt dadurch dieses Problem energiesparend und umweltschonend. Zumeist wird nämlich in der Praxis das Problem einer ungleichen Wärmeverteilung durch die Erhöhung der Vorlauftemperaturen oder den Einsatz stärker Pumpen behoben, wodurch noch mehr Energie verbraucht wird.
Je nach Ausstattung Ihrer Heizungsanlage geht der hydraulische Abgleich einher mit dem notwendigen Austausch Ihrer Thermostatventile, die für einen Abgleich geeignet sein müssen.
Doch diese Kosten lohnen sich und schonen die Umwelt! Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima schätzt z.B. die Energieersparnis bei einem 140m² großen Wohnhaus mit Ölheizung auf ca. 140 bis 450L. Die CO² Reduktion beträgt etwa 450 bis 1300 kg CO² im Jahr.







